Im Menschenmeer zieht ein
rauschender, schwarzer Strom an den Personen entlang. Er berührt sie nicht und
begegnet keinem Widerstand. Keiner übernimmt die Verantwortung sich der Materie
zu widmen und erkennt nicht die dunklen Triebe in ihr. Sie ergeben sich der
herrschenden Masse, in der jeder einzelne in Scham vor diesem Schauspiel
versinkt. Welches Ausmaß kann eine solche Naturerscheinung annehmen, wenn sie
ein Schleier im Blickfeld wird und unsere klare Sicht korrigiert. In dieser
Sekunde wird ein Verbrechen an den wachen Verstand verübt. Die schwarze Materie
ist nur ein Lückenfüller. Der Druck verleitet aber die Menschen in tiefsten
Inneren aus Selbstschutz der Korruption zu verfallen. Ihr schwacher Widerstand
verhindert eine abwehrende Handbewegung und leichtsinnig gewinnt der
allgegenwärtige, schwarze Strom das Vertrauen der überwältigten Menschen. Keine
Frage richtet sich gegen die Gesetze der Natur und gibt den Menschen seinen
freien, eigenen Willen preis. Niemand greift ein und richtet alle in gelungene
Bahnen. Die Aufforderung sich einer vernünftigen Entscheidung unterzuordnen,
misslingt und alle Menschen ertränken ihre Sorgen, Weltansichten und Wünsche in
vielen Flaschen Bier. Individualität entfällt beim Anblick des sichtbaren
Zeitgeistes und feige winden sich die Körper umeinander, um Wärme zu spenden.
Alles erweckt den Anschein als
sei die Nacht eine tragische Kulisse für eine vermischte Herde von Willenlosen.
In ihnen herrscht kein festes Rückgrat, kein harter Kern, in ihrer tragischen
Erscheinung bereiten sie den Untergang für die Wissenden. Die schwarze Masse
hetzt über die leer gesaugten Körper und langsam bemächtigt ihre schonungslose
Kälte, die Körper. Das Bild der Gefangenen in ihren Körper zeugt von einem
Geist, den man verloren glaubte. Erst als man sieht, dass er gefesselt in ihnen
daliegt, wird das Bewusstsein geweckt, den Menschen wird die Dunkelheit zum
Verhängnis. Sehr wenige Wissende erkennen nun die Drohung im Verderben zu enden
und kämpfen, in dem sie vor den Geistestod warnen. Über das Schicksal der
Anwesenden haben nicht die Wissenden zu entscheiden, aber sie werden bleiben
und berichten.
Nachdem wenige begonnen haben,
warten die Gefangenen, dass jemand den Kampf anfängt. Daher rückt die Gefahr, dass erste
in der Nacht für immer verschwinden, näher. Sinnlos wäre ihr Opfer. Daher rufen
die Wissenden und fordern jeder Anwesende soll seine Verantwortung übernehmen
und ein teures Mitglied im Sozialverbund werden, sodass man sich auch in den
letzt möglichen Stunden wehren und gegenarbeiten kann. Leistet man mit einem
starken Willen Widerstand, kann der Geist Feuer fangen und auflodern. Das
trennt die Fesseln und besiegt die Dunkelheit. Es ist Zeit zu Stoppen und nicht
sinnfrei Weiterzugehen. Das Blut muss kochen und den inneren Trümmerhaufen
vernichten. Jeder verdient zu bekommen, was er erkämpft.
JD
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