Zwei Worte lassen ein Leben enden.
Vorweg die Verabschiedung in den schwarzen Himmel.
Aufgetürmt über blauen Gerinnsel
aber geschlossene Masse
in der frühen Gestaltung des Tages
zertrümmert ein Flügelschlag
die Wissenschaft
Es fliegt die Abende ohne Farben
setzt sich über türmendes Papier
und schließt sich ein in Schweigen
im grauem Meer.
Als wissender Studierender
sammelt er die Zeilen der Geschichtenschreiber
und legt seine Hände in blutige Tatsachen
einfach, beschützend
trinkt er die stille Stunde
und ergibt sich als Knecht der Harmonie.
Alle anderen
hetzen nach Konventionen
drängen in faltige Papierbündel
wie stille Bauten
oder Jäger im Versteck
Sie kreisen um Phrasen und betäubende Liebesakte,
so sind die Menschen in diesem Jahrzehnt.
Ein Vakuum
ein fester Charakter
in Uniform,
die nicht viele Jahre überdauert.
Lebensfragmente
Halbe Töne
Verlassene Häuser
Einfache Schreibe
und klägliche Gebete.
Wo bleibt der unvergängliche Eindruck?
Das politische Gesicht?
Die Fassung eines Manifestes unserer Generation?
Wo müssen wir hingehen?
JD
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