Freitag, 11. Oktober 2013

Innere Dämonen

Reizende Zähne schieben das rote Fleisch in die Kiefer
fest gepackt drückt das Stück in ihn hinab
anvisiert mit blauem starrem Blick, kühlt´s sein Gewissen
läuft die Spur der Vernichtung an ihm hinab
krampft das Bein durch die gesäuerten Muskel

Liegt der kühl werdende Körper im Moos gebetet
an die Seite gestellt ein Geflecht feuchten Gras
ist sauber das Ersuchte scharf herausgetrennt,
verbleibt der Schmerz als Schrei in dunkler Nacht,
quält der Anblick den Wissenden über die Tat

Das nasse Grab nimmt ihn tief hinab in die Erde,
ist die Stille des Waldes der Begleiter in die Finsternis
hinaufgehoben, auf die nackten Äste aufgeschoben
wacht wie ein Engel das verwesende Fleisch
fällt der Geist hinab zum Grab, als Ungläubiger.

Ist das verunstaltete Wesen der Bevollmächtigte
im tobenden Sturm vom Wasser gepeitscht,
bricht Unruhe über ihn herein die Quelle.
Übernatürlich Böses kommt in jeder Art,
fähig ein Schlüssel im Rätsel zu sein.

Schaut die Vergangenheit als Bild getarnt
wird lange er der Abgrund sein und blickt
sein Wissen bleibt begrenzt ohne Phantasie
die Absurdität des Verhaltens in Anteilen erfasst
die Imitation besitzt ihn, ist sein Selbstbild

Er sieht sich selbst auf eine Rolle beschränkt
vergisst seinen Spiegel, den er nicht sehen kann.
Im Sturm singen nach und nach die Vögel.
Schmerz hat kein guter Mensch ohne Leiden,
jetzt bringt kein Mensch Ehre Heim

Die Unvernünftigkeit einer Sache, ein Argument
gegen seine Existenz ist sie die Voraussetzung.
Nichts ist gewöhnlicher als der Wunsch nach Selbstständigkeit!
So unwahrscheinlich die Wahrheit sein mag, bitter sind die Untaten.

JD

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