Donnerstag, 15. August 2013

Ein Teil der Ruine ist das Wir

Uns treibt der Hohn der Lügen durch tosende Gewässer,
in ihnen verliert sich der Verstand wellenförmig.
Sie bilden das Konstrukt loser Bindungen,
um der Leugnung ein Bett zu geben.

Wir brauchen Lügen, die uns eine Schönheit geben
und in Zartheit zum Fliegen kriegen,
sodass bewahrt wird, was wir beschlossen haben.
Etwas von mir in deinem Inneren verschlossen.

Zwischen den Menschen bildet der Atem Vergänglichkeit,
benutzt der Gegner dreist deine Verwundbarkeit.
Die Erschaffung der Verschleierung wahrer Begebenheit
eins bleibt uns allein, die Stumpfheit beim Bekriegen

Das geschieht mittels Dreistigkeit durch Triebe,
ohne Vergnügen wird die Vernunft triumphieren
als Tagträumer offenbart sich zur später Stunde
in Nächten mit Träumen verführt, die Dunkelheit.

Es sind Worte, die lose fesseln und verführen
nur in Zweisamkeit sind wir manipuliert
vor der Vergangenheit verborgen gebunden
liegt die Sicherheit in der ersehnten Vorstellung

Wir sind die Erkenntnis am Rande des Abgrundes.
Nun ist es soweit, dass wir die Bestimmung sehen!
Man bleibt zuletzt, im Inneren vergraben die Sehnsüchte
hoch oben schwebt die Illusion und geht auf in die Nacht

In stummen Schatten liegt der Ruin zurück,
an runden Tischen schmilzt das Heiligtum
auf kalten Bänken ist die Distanz, wo das wir gelöst wurde,
verlaufen die Wege und führen nie mehr zusammen.

Das Vergessen beschreibt sicher, wir sind vorbei!

JD

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