Sie gibt am Anfang, bis zum Ankommen
Im Geben verweilt sie bis zum Gehen
Sie gibt bis er da ist und verweilt in Starre
Und wartet auf den Moment, denn er kommt zu
spät
Alles für ein gerechtes Gleichgewicht in langen
Jahren
Denn die Tage müssen bunt sein
Sie müssen erkranken und gesunden
Verbrennen im lichterlohen Feuer bis in eisige
Starre
mit Dunkelheit verschatten und im Licht auf ein
Ziel weisen
alles für den Gleichklang in schwindenden
Stunden
Die Wartezeit muss in Geduld enden
Muss gegeben werden und mit Wahrheit belohnt,
Denn die Treue zur verharrten Minute
Bringt einen um den Betrug und erhellt mit
Erleichterung
Für eine gehaltene Spannung im Strom der Zeit
Denn Leben gibt Farbe und Blässe
Es macht heiter und nimmt den Frohsinn
Bringt Krankheit und lässt die Seele genesen
Mit brennendem Feuer und Eiseskälte der
Jahreszeiten
Versteckt in Dunkelheit und Licht
Für die gerade Haltung und den erhobenen Kopf
In ihm fallen die Menschen, weil das Leben
nichts gibt
Es beflügelt Seelen durch einen warmen Stoß
Es verlässt die Menschen, weil es versagt
Es krönt Menschenhäupter, weil einer siegen
muss
Leben muss die Menschen begießen
Sie überfüllen und leeren
Muss verwüsten und die zarte Seele begrünen
Und Herzen ergänzen, zerbrechen und
zusammenfügen
Im Spannungsfeld der Welt, in konstanter
Geschwindigkeit gedreht
Solange die Erde weiterzieht, gibt er den
Morgen, der die Menschen weckt
und die Dunkelheit, die ihre Träume auffängt
JD
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